Kommt Apples iSlate am 26. Januar?

Im Netz verdichten sich die Gerüchte, nach denen Apple noch in diesem Monat seinen Tablet vorstellen wird (siehe z.B. Macworld). Als Termin für die Bekanntgabe wird immer wieder der 26. Januar genannt - an diesem Tag hat Apple bereits ein Konferenzzentrum in Sa Francisco gemietet. Offen ist, unter welchem Namen der lang erwartete “große Bruder” des iPhones auf den Markt kommt. Hoch im Kurs steht die Bezeichnung “iSlate”.

Apple selbst äußert sich nicht zu den Vermutungen. Eine  interessante Übersicht über den aktuellen Stand der Gerüchte hat Gizmodo zusammengestellt.

Amazon: eBook- erstmals vor Print-Verkäufen

Am Weihnachtstag hat Amazon.com erstmals mehr eBooks verkauft als gedruckte Bücher. Dies gab das Unternehmen bekannt, nannte aber keine genauen Verkaufszahlen. Das eBook-Lesegerät Kindle ist Amazon zufolge das meistverkaufte Geschenk in der Firmengeschichte.

Der Internethändler bietet inzwischen mehr als 390.000 Titel in einer elektronischen Fassung an. Insgesamt verlief das Weihnachtsgeschäft für die Anbieter von eBook-Lesegeräten in den USA erfolgreich, die Geräte waren teilweise nahezu ausverkauft.

Gerücht: Apple Tablet im Frühjahr

Verschiedene Medien melden in diesen Tagen, dass der erwartete Apple Tablet schon im März oder April 2010 auf den Markt kommen könnte. Dies erwartet unter anderem Yair Reiner, ein Analyst des Bankhauses Sal. Oppenheim, der sich dabei auf Zuliefererkreise beruft. Die Fertigung beginnt demnach im Februar, monatlich sollen eine Million Exemplare produziert werden.

Den Gerüchten zufolge wird der Tablet-Rechner über einen 10,1 Zoll großen Touch-Screen verfügen und für rund 1000 Dollar angeboten werden. Vereinfacht gesagt handelt es sich sozusagen um ein “großes iPhone”.

Apple ist mit seinen Plänen nicht allein: eine Reihe weiterer Hardware-Anbieter soll an ähnlichen Geräten arbeiten, die allerdings andere Betriebssysteme einsetzen werden.

GfK-Studie zu Paid Content

Ganze 9 Prozent der deutschen Internetnutzer sind bereit, für Informationen im Internet etwas zu bezahlen. Dies ergab eine internationale Studie “Internetnutzung” der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Deutschland liegt damit unter dem Durchschnitt der 17 untersuchten Länder: international sind immerhin 13 Prozent bereit, für “paid content” im Netz Geld auszugeben. Diese unterteilen sich in 8 Prozent, die nur für werbefreie Inhalte bezahlen möchten, und 5 Prozent, die Werbung im bezahlten Content akzeptieren würden.

Am positivsten für die Inhalteanbieter schnitten in der Studie die schwedischen Nutzer ab: 23 Prozent der Schweden stehen kostenpflichtigen Inhalten im Internet offen gegenüber. In den Niederlanden und Großbritannien sind es immerhin knapp 20 Prozent, in den USA 17 Prozent. Am geringsten ist die Zahlungsbereitschaft in Rumänien (4 Prozent), Polen (5 Prozent) und Spanien (6 Prozent).

Für die Studie wurden im Auftrag von The Wall Street Journal Europe und mit finanzieller Unterstützung des GfK Vereins im Herbst 2009 insgesamt 16.800 Personen über 15 Jahren befragt.

48 eBooks kommen auf 100 Printwerke

Nach Angaben von Cinthia Portugal, einer Sprecherin von Amazon.com, verkauft Amazon in den USA inzwischen für 100 gedruckte Bücher 48 Kindle Books. Im Mai betrug das Verhältnis noch 35 zu 100. Diese Zahlen erwähnte sie gestern gegenüber der Pittsburgh Post-Gazette (Details).

Bridgestone bringt flexibles Farbdisplay

Der japanische Hersteller Bridgestone hat erstmals ein Gerät mit farbigem E-Ink-Display vorgestellt, bei dem alle Teile beweglich sind - der Bildschirm ebenso wie das Touch-Panel und die elektronische Leiterplatte. Das Lesegerät ist gerade einmal 5,8 Zentimeter dick und hat eine Bildschirmdiagonale von 10,7 Zoll.

Daneben zeigte Bridgestone ein weiteres Lesegerät mit farbigem E-Ink-Screen, das sogar über ein 13,1 Zoll-Touch-Display verfügt. Bridgestone ist damit nach Fujitsu das zweite Unternehmen, das ein eBook-Lesegerät mit farbigem E-Ink-Screen anbietet. Das Umblättern ist auf dem Bridgestone-Reader allerdings deutlich schneller: es dauert dem Unternehmen zufolge gerade einmal 0,8 Sekunden, Fujitsus FLEPia benötigt dafür mehr als doppelt so lange. Wann beide Geräte in Massenproduktion gehen sollen, ist bislang nicht bekannt (mehr).

iPhone-Entwickler gründen “vieda”

Anfang November haben 27 deutschsprachige Entwickler von iPhone Apps einen eigenen Verband gegründet: vieda. Die Gründung geht zurück auf  einen Vorschlag von Holger Frank und Hanno Welsch und versteht sich als gemeinsame Interessenvertretung deutschsprachiger Entwickler gegenüber Apple.

Um einen einheitlichen Qualiätsstandard zu garantieren, will vieda “ausschließlich professionell arbeitende Entwickler aufnehmen” und eine Zertifizierung deutschsprachiger Apps anbieten.

Kommt der Spiegel als App?

Wie MAC LIFE unter Berufung auf den Branchendienst Kress meldet, könnte es den kompletten Spiegel schon im Dezember als iPhone App geben.

Kress zufolge plant der Spiegel-Verlag eine App, mit  iPhone abonnieren könne. Neben der mobilen Nutzung würde die Spiegel App einen weiteren Vorteil bieten: sie solle bereits am Samstagabend herauskommen.

Der Preis für die gedruckte wie auch die iPhone-Ausgabe solle einheitlich bei 3,70 Euro liegen.

Im Frühjahr kommen zwei neue Dual-Screen-Reader

Der Markt für Netbooks und mobile Lesegeräte wird bunter: Für das Frühjahr sind mehrere Reader mit zwei Bildschirmen in Planung, einem für das Lesen idealen E-Ink-Screen und einem typischen LCD-Screen. Welcher Bildschirm eingeschaltet wird, hängt von der aktuellen Nutzungssituation ab.

Wie der zunächst für den Dezember und nun für 2010 angekündigte Asus-Reader hat der enTourage eDGe zwei Displays: ein 9,7-Zoll-E-Ink-Display in s/w mit Wacom Touchscreen und ein 10,1-Zoll-Color LCD-Display. Eine erste Version mit WLAN und Bluetooth soll ab Februar zu haben sein und kann bereits zum Preis von 490 Dollar vorbestellt werden, eine weitere mit 3G ist in Planung.

Sony Reader Touch Edition ab sofort im Buchhandel

Die Vielfalt an eBook-Lesegeräten nimmt zu: Ab heute ist der neue Reader Touch Edition von Sony im Buchhandel erhältlich, ab Anfang November bekommen ihn interessierte Kunden auch im Elektronik-Handel.

Gegenüber dem bislang in Deutschland verfügbaren Sony Reader PRS-505 unterscheidet sich der Reader Touch Edition sowohl in punkto Ausstattung als auch beim Preis: Das neue Modell ist mit einem Touchscreen ausgestattet, der es ermöglicht, ganz einfach mit dem Finger oder einem Stylus zu blättern. Markierungen und Notizen sind ebenfalls möglich.

Mit 299 EUR kostet der neue Sony Reader Touch Edition 100 EUR mehr als der PRS-505, dessen Preis zuletzt auf 199 EUR gesenkt wurde.